Ein Tag wie jeder andere? 

Heute werde ich einmal sehr persönlich – und doch eigentlich nicht!?!?

Dienstag, ein Tag wie eben viele im Jahr. Es ist drei Uhr. Die Morgenroutine beginnt. Schon recht früh im Moment, aber ich kann um diese Uhrzeit meistens recht konzentriert arbeiten.

Wolfgang, der gleich zur Arbeit muss, lächelt verschmilzt und sagt: „Du hast die Socken verkehrt an. Grins … Nein du hast sogar zwei verschiedene an.“ 

Meine lapidare Antwort: „Dem Bett war das egal, ich hatte nur sooo kalte Füße! Hab mir einfach welche gegriffen.“ 

So kommt man zum ersten Lächeln am Morgen.

Mit einer Tasse Tee setze ich mich zum PC und erledige meine notwendigen Arbeiten. 

Kaum fertig, kommt eine Mitteilung – eine schlechte Nachricht … Hmmm naja der Tag wird wohl wieder einmal anders laufen als geplant … Muss auch gehen. 

Es ist kurz vor sechs und ich beschließe noch einmal ins Bett zu gehen – das mache ich sehr oft und ihr glaubt es kaum – da schlafe ich meist gute zwei Stunden RICHTIG gut. 

Danach geht’s zur Morgenrunde mit Sultan. Er kommt im Moment leider manchmal wirklich zu kurz. Spielzeit mit anderen Hunden wäre gefragt, doch die kann ich ihm zurzeit nicht bieten. Es fehlen die Spielpartner.

Ingrid und Sultan spielen im Schnee

Beim Spaziergang treffe ich Bekannte und werde gefragt: „Wie geht es dir?“ – Meine Standartantwort: „Danke, es geht schon!“ – und da ist sie diese ewige Floskel – ich wollte sie doch nicht mehr verwenden.

Bei mir poppt dabei nämlich immer auf: „Interessiert das wirklich jemanden?“ Es ist zu so einer Standartfrage geworden …

Eine Stunde später – noch so eine Floskel, dieses al von meinem Gegenüber: „Das ist ja nicht schlecht, aber…“ – Diese kratzt im Moment echt an meinem Selbstvertrauen: Alles was ich mache wird mit einem ABER kommentiert … 

„Ist ja nicht schlecht – ABER… – Danke – ABER…“

In meinem Kopf kommt: „Ich mache ohnehin NICHTS richtig. Ich bin doch zu schwach für diesen Markt.“ Ich bemühe mich und es reicht NIE? Warum werden MEINE Entscheidungen immer wieder von anderen kritisiert? … Ganz egal welche Entscheidung ich treffe – alles ist irgendwie zu bemängeln. 

Es ist nicht konstruktive Kritik, die mir ein Gedankenkarussell bereitet, sondern der geforderte Perfektionismus – (den man ja angeblich gar nicht haben muss/soll). – Auf der anderen Seite – wenn ich einmal genauer nachfrage, dann gibt’s keine Antwort mehr oder die Personen melden sich einfach gar nicht mehr. Wie ich es mache, ist es scheinbar falsch! 

Ich bin nicht perfekt und gerade ich werde es auch nie sein können. Ich glaube, ich will es auch gar nicht?

Da ich weiß, dass es euch bestimmt auch manchmal so geht: 

Selbstvertrauen stärken ist angesagt und dazu greife ich jetzt in meinen ätherischen Öle Kasten um mich (und euch) zu unterstützen.

Als erstes gibt es heute gleich am Morgen eine Mischung aus Rosmarin und Bergamotte auf meine Füße.

Warum Rosmarin?

Rosmarinöl bringt mir geistige Klarheit, besonders dann, wenn eine Situation nicht durchschaubar erscheint. Wenn ich nur schwer auf Touren komme oder mich schlapp fühle, ist das Rosmarinöl genau das richtige Öl für mich. Zudem fördert es die Konzentration und das Gedächtnis, stärkt das Selbstbewusstsein, steigert den Antrieb und weckt den Lebenswillen. – Also ideal für meine momentane Lage. – Achtung aber bitte bei zu hohem Blutdruck! 
(In der Schwangerschaft und bei Epilepsie bitte vermeiden – oder mit dem Arzt besprechen!)

Rosmarinzweig mit verschmommenen Ölfläschchen im Hintergrund

Warum Bergamotte?

Der Duft schenkt mir Zuversicht und Vertrauen und stimmt mich positiv. Der frische und angenehme Duft hellt die Stimmung auf, es ist als würde das Öl etwas mehr Licht in meine düstere Stimmung bringen. Das Öl der Bergamotte löst außerdem Ängste und entspannt die Nerven. Sogar in einigen Krankenhäusern wurde, bei Menschen mit Depressionen und Angsterkrankungen, festgestellt, dass die Stimmung durch das Diffusen von Bergamotte besser wurde. Es gleicht also meine Stimmung aus. Wenn ich besonders angespannt bin, unter Stress stehe, nervös, oder mich wie im Moment ständig abgeschlagen fühle, ist es einfach wunderbar. 
Ich nehme jeweils einen Tropfen vermenge sie mit einem Teelöffel Mandelöl – das mögen meine Füße – und massiere es auf meine Fußsohlen. 

Auf die Herzgegend und hinter die Ohren trage ich mir heute etwas vom Rosentouch auf – das wollte heute mein Gefühl. 

Ich beschließe: „Heute lasse ich einfach NICHTS Negatives an mein Herz!“ und gebe Rosmarin und Bergamotte auch noch in den Diffuser. 

Wer mag mit mir testen? Seid ihr dabei? Schreibt mir gerne eure Erfahrungen! 

Danke fürs ZUHÖREN! 

Was ich noch erzählen wollte. Ich werde am Wochenende ein Coaching genießen und mir dabei von Tieren meine Stärken zeigen lassen. „Auszeithof Bruggerhof Sylvia Granitzer“ von „Mit dem Tier zum wir – tiergestützte Interventionen“ kann mich da immer richtig gut unterstützen und es macht enorm viel Spaß.

Ich freue mich schon sehr!

Ingrid

2 Thoughts on “Ein Tag wie jeder andere? 

  1. Meine liebe Ingrid!
    Tolle, ehrliche Worte…
    Was heißt perfekt sein?
    Wer entscheidet was perfekt ist?
    Niemand anders, nur wir selbst!
    Gängigen Fragefloskeln weiche ich aus mit Gegenfrage. Kommt auch meist nix zurück. Die Fragen sind nur so aus Höflichkeit so gewählt. Ehrlichkeit steckt selten dahinter.
    Geh in dich und erkenne wen es wirklich interessiert wie es jemanden anderen geht. Es gibt wenige Antworten drauf, selbst erlebt.
    Die Neider wohnen „nebenan“ und leben neben uns, leider.
    Mir gefällt, dass du dir noch Ruhezeit am Morgen gönnst, auch verkehrt farbige Socken Find ich genial. Ich verrate dir was. Mein Alexander macht das meistens, auch mit Absicht, hihihihi.
    Lass Menschen los, die dir nicht gut tun. Geht eine Tür zu, öffnet sich eine neue Tür oder ein Fenster. Nicht an Etwas festhalten, das nicht gut tut und die Gedanken darüber nicht wert sind.
    Drück dich und gute Nacht.
    Schön, dass es dich gibt!
    Elisabeth

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